TCM Gynäkologie


Die TCM Gynäkologie hat in China eine lange Tradition und findet schon längere Zeit auch bei uns Anwendung. Sie ist geeignet eine Vielzahl von Frauenkrankheiten zu therapieren und zu heilen. 
Auch in der begleitenden Kinderwunschbehandlung kann mit Hilfe der chinesischen Medizin in vielen Fällen eine signifikante Verbesserung der Fruchtbarkeit verzeichnet werden.

Behandelbare Erkrankungen:

  • Polycystisches Ovarialsyndrom (PCO) und Begleiterkrankungen
  • Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhoe, Hypermenorrhoe, Amennorhoe)
  • Zyklusunregelmäßigkeiten
  • Endometriose
  • Myome bis 3 cm Größe
  • Hormonstörungen
  • Wechseljahresbeschwerden 
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Fertilitätsstörungen

Begleitende Kinderwunschbehandlung

KschenkDie Therapie von Fertilitätsstörungen nimmt in der Praxis eine großen Stellenwert ein. Die Fruchtbarkeit kann durch viele Dinge negativ beeinflusst werden.
Langanhaltende Stresssituationen, bestimmte Medikamente, Erkrankungen, Strahlung, chronischer Schlafmangel, höheres Alter, falsche Ernährung, Rauchen, Alkohol sind nur einige der Faktoren, die der Fruchtbarkeit schaden können.
Die TCM bietet je nach vorliegendem Syndrom unterschiedliche Behandlungsstrategien in der Kinderwunschbehandlung.  

Fertilitätsbehandlung der Frau

Menstruationszyklus

Die Basis für eine Empfängnis ist ein hormonell gut regulierter Zyklus. Dieser sollte eine Dauer von ungefähr 28 Tagen aufweisen und einen biphasischen Temperaturverlauf (Basaltemperatur) nehmen.
Anhand des Temperaturverlaufs können vorliegende Störungen wie Yin- und Yang-Mangel, Qi Stagnation, Blutmangel oder Blutstase sichtbar gemacht und entsprechend ausgeglichen werden.
Der weibliche Zyklus gliedert sich in folgende Phasen:

1.Follikelphase (Yin-Phase) 1.-13. ZT

In der Follikelphase sollte die Temperatur relativ niedrig sein und wenig Schwankungen aufweisen. Eine vorliegende Leber-Qi-Stagnation und/ oder Herz-Hitze durch Stress beeinflusst den Verlauf der Eizellreifung ungünstig.

2. Eisprung 14. ZT
Am 13.oder 14. Zyklustag sollte die Basaltemperatur rapide ansteigen. Mit dem Sprung der Eizelle aus dem reifen Follikel beginnt die Lutealphase, auch Gelbkörperphase genannt. Kommt es zu keinem Anstieg der Temperatur, hat auch kein Eisprung stattgefunden. Ursachen können unter anderem in der vorangegangen Folikelphase oder in einer Qi-Stagnation liegen. Während des Eisprungs wandelt sich das Yin in das Yang.

3. Lutealphase/ Gelbkörperphase (Yang-Phase) 15.-28.ZT
Das vorherrschende Hormon der Lutealphase ist das Progesteron, welches dafür sorgt, dass die Körpertemperatur auf einen höheren Wert steigt. Die Temperatur sollte möglichst konstant hoch bleiben. Sie dient als Parameter um einen stabilen Progesteronwert (Schwangerschaftserhaltendes Hormon) anzuzeigen. Eine bestehende Gelbkörperschwäche würde sich hier in einem vorzeitigem Temperuturabfall bemerkbar machen. 

Diagnose und Behandlung weiblicher Unfruchtbarkeit

Nachdem ein ausführliches Erstgespräch sowie eine Analyse der Basaltemperaturkurve (BTK) Informationen für eine Diagnose liefert, kann gemäß dem Modell der chinesischen Medizin mit einer Behandlung begonnen werden. Hierfür werden zusätzlich zur Akupunktur, je nach Zyklusphase bestimmte chinesische Rezepturen für die Patientin zusammengestellt, die direkten Einfluss auf die bestehenden Syndrome nehmen können. In einigen Fällen bedarf es allerdings einer zusätzlichen schulmedizinischen Behandlung durch eine Kinderwunschklinik. Die Methoden der TCM und modernen Reproduktionsmedizin ergänzen sich hierbei.
So können Inseminationen, Intracytoplasmatische Spermieninjektionen (ICSI) mit Hilfe von Akupunktur und chinesischen Rezepturen in ihrer Wirkung verbessert werden, um die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Impantation (Einnistung) und Schwangerschaft zu erhöhen.


Mögliche Unfruchtbarkeit durch gynäkologische Störungen

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Fertilitätsbehandlung des Mannes

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